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Abschied

von Pfarrer Bergmann

5. Fastensonntag

Gedanken zum 5. Fastensonntag und zum Evangelium Joh 11,1-15

Liebe Christinnen und liebe Christen, liebe Suchenden!


Meine Ansprachen beginne ich gerne mit etwas Lustigem. Denn wir Christen haben allen Grund zur Freude und zum Lachen. Wir sind nämlich übermäßig beschenkt. Dazu am Schluss dann mehr.


"Meine Verlobte hat wirklich Verstand für zwei", schwärmt der junge Mann seinem Vater vor.

"Tja, mein Sohn", erwidert der gelassen, dann ist sie die Richtige für dich."


Der 5. Fastensonntag wird traditionell als MISEREOR Sonntag begangen. Misereor ist die kath. Aktion gegen Hunger und Krankheit in der Welt. Dieses Jahr sind Syrien und der Libanon die Beispielländer. „Gib Frieden“ ist das Leitwort in diesem Jahr. Frieden in Syrien? Ja, genau! Ein Land das seit langem unter kriegerischen Auseinandersetzungen leidet. Millionen Menschen, darunter Kinder und Frauen, sind auf der Flucht im eigenen Land. Millionen aber sind in Flüchtlingslagern im Libanon. Die Bilder flattern uns immer wieder durch das TV ins Wohnzimmer. Unermessliches Elend und Menschenunwürdigkeit müssen sie dort erleiden. Da bleibt einem das Lachen im Halse stecken!


Misereor unterstützt Organisationen die in diesen Lagern den Menschen helfend zur Seite stehen. So unter anderem Pontiffical Mission oder der Flüchtlingsdienst der Jesuiten.


Rührt uns dieses Leid noch an? Oder sind wir abgestumpft? Ja, wir haben zurzeit selbst große Sorgen oder gar Ängste wegen der Corona Pandemie bei uns im Land und in den Ländern um uns herum. Unser Leben ist auf den Kopf gestellt. Wir können kaum noch fassen was um uns herum und auf der Welt geschieht. Wir suchen nach Erklärungen. Einiges was geschieht kann man erklären anderes aber wieder auch nicht. Was ist los? Ist die Welt aus den Fugen geraten? Sind wir von Gott verlassen? Einige sagen gar, das ist die Strafe für unser Verhalten. Aber: Strafe ist nicht die Sprache Gottes, sondern die Liebe!

Im Evangelium dieses 5. Fastensonntags hören wir von Lazarus und seinen Schwestern. Sie sind gläubige Menschen und rufen Jesus zu Hilfe „Herr dein Freund ist krank“. Jesu Reaktion darauf ist voller Vertrauen und Zuversicht „diese Krankheit wird nicht zum Tode führen“. Glauben heißt Vertrauen! Jesus lässt sich Zeit bis er seinen Freund besucht und …. kommt zu spät! Diesen Eindruck haben wir auch manchmal, Jesus kommt zu spät oder aber gar nicht. Marta machte ihm  gar Vorwürfe als er kam: „Wenn du da gewesen wärest wäre mein Bruder nicht gestorben“. Aber Marte hatte Glauben und der kann bekanntlich Berge versetzen. Deshalb hängt sie an ihren Vorwurf folgendes dran: Aber auch jetzt weiß ich, alles worum du Gott bittest wird geschehen. Ihr fester Glaube gibt ihr Halt und Hoffnung und dieser Glaube wird im Letzten nicht enttäuscht. Zwischendurch erfahren wir aber noch, wie Jesus sich anrühren lässt vom Tod seines Freundes und der Trauer um ihn. Er selbst begann zu weinen. In Jesus kommt dieser Gott uns nahe in Freud und besonders im Leid. In Jesus zeigt uns Gott, was ihm unser Leben wert ist. Jesus wird „erregt“, ja vermutlich wütend über den Tod und das Leid. Unser Gott ist ein Gott des Lebens und der Liebe.


Aus diesem Evangelium können wir erkennen, dass Gott an unserer Seite steht, besonders im Leid. Er lässt uns nicht allein! Aber es gibt da keinen Automatismus. So wie die Schwestern Jesus in ihrer Not gerufen haben, so müssen auch wir uns ihm zuwenden und ihn rufen. Das fällt uns vielleicht gar nicht so leicht. Das kann daran liegen, dass in unserer Beziehung zu diesem Jesus, der menschgewordenen Liebe Gottes, etwas nicht stimmt. Beziehungen bedürfen der Pflege. Wir kennen das nur allzu gut aus menschlichen Beziehungen. Beziehungspflege heißt: Zeit für einander haben, mit einander sprechen, einander zuhören können und sich gegenseitig ernst nehmen. Die Beziehung zu Jesus hängt damit zusammen, dass er sich uns nicht aufdrängen will. Das ist ein Merkmal des christlichen Glaubens, die Freiheit.


Das Evangelium vom Lazarus (Joh 11,1-45), wahrlich eine Frohe Botschaft in unserer arg gebeutelten Zeit, zumal Lazarus ins Leben zurückkehrt. Es sagt uns, ihr seid nicht allein, Jesus steht an eurer Seite, wie er versprochen hat: „Ich bin alle Tage bei euch bis zum Ende der Welt“! Allein sein ist nicht gut. Wenn wir Jesus an unserer Seite in unser Leid lassen, dann ist geteiltes Leid, wahrlich halbes Leid.


Aber noch ein Aspekt der dazu gehört. Gott hat uns Menschen mit Verstand ausgestattet. Den sollen wir nutzen in allen Wirren die auf uns in diese Zeit zukommen. Erst wenn wir an unsere Grenzen kommen, können wir einen „Notruf“ absetzen.


Merken Sie etwas? Wir Menschen sind beschenkt! Beschenkt mit der Liebe und Gegenwart Gottes. Beschenkt mit Verstand und Freiheit. Beschenkt mit seinem Wort was uns Orientierung bietet damit das Leben gelingt für alle Menschen.


Ihr Diakon Günther Hejl

27. März 2020
 

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